Eigene Top Level Domains für Städte und Regionen sind begehrt

Wie heise online berichtet, bereiten sich Initiativen aus Städten und Regionen in aller Welt, die Ambitionen auf einen eigenen Platz im Cyberspace haben, darauf vor, ihre Adressen bei der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) zu beantragen. Beim zweiten Internet Governance Forum (IGF) in Rio de Janeiro trafen sich unter anderem Vertreter von .africa, .lat (für Lateinamerika), .nyc (New York), .baires (Buenos Aires) und dot.Berlin. Ebenfalls vertreten waren mehrere Anwärter, die es gerne den Katalanen und ihrer für katalanische Inhalte reservierte .cat nachmachen wollen, und zwar fürs Galizische, Baskische, Bretonische und Walisische.

Wolfgang Kleinwächter, Special Advidsor für den IGF-Vorsitzenden Nitin Desai und einer der Organisatoren des Treffens, sprach vom vielleicht größten Treffen der geografischen Länderadressen, im ICANN-Jargon auch GeoTLD genannt. Befürworter einerseits und DNS-Konservative andererseits sind geteilter Ansicht über die Chancen für diese Top Level Domains. Im Fall dot.Berlin schwillt nach wie vor der Streit zwischen dem jungen Unternehmen und der Berliner Verwaltung an, die laut eigener Aussagen ihre Berlin.de-Aktivitäten gefährdet sieht.

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